
Martin Knigge
Geboren 1948 in Lüneburg. Lehramtsstudium und Studien zu Fotografie und Film. Lehrtätigkeit in Bremen. Längerer Aufenthalt in Worpswede. Lebt heute bei Berlin.
Bei meinen Bildern handelt es sich um eine Kombination aus Malerei, plastischen Arbeiten, Objektabbildungen und als finale Werke Fotografien. Diese neue Art bildnerischen Gestaltens entstand aus Enttäuschung als Jugendlicher über eine negative Erfahrung im Kunstunterricht. Später habe ich handwerkliche Kenntnisse in der analogen Fotografie erworben, die ich anschließend auf die digitale Fotografie transformierte und zugleich erweiterte.
Maximen und Arbeitsweisen
- Wenn ich mich beim Arbeiten von Leichtfertigkeiten leiten lasse, habe ich etwas falsch gemacht. Maximen also: Bildfloskeln, Theatralik und Manierismen vermeiden.
- Meine „Farbflächen“ sind oft bildgewordene Erinnerungen, ein Kompendium aus Wahrnehmungen und Erlebnissen aus verschiedensten Perioden meines Lebens, ein Lebenslauf in Bildern.
- Die Bilder in der Serie „Farbflächen“ bekommen ihr eigene Identität, indem ich die Vorlagen (Gemälde, Skulpturen) vernichte. Und zwar analog zu Lebensereignissen, die auch nur noch als Fotografien und Gedankenbilder erinnerlich sind.
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